Einzelparker Bogenparker Fahrradgarage

Es gibt ein großes Angebot an verschiedenen Fahrradständer und Haltesystemen für Fahrräder. Diese Fahrradparker fügen sich gut in das Stadtbild und sehen teilweise sogar wie Design-Objekte aus.
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) gibt folgende Empfehlungen zu Fahrradparker: problemloses Ein- und Ausparken aller gängigen Fahrradgrößen; beim Parken sollten keine Beschädigungen an Felgen oder Rahmen erfolgen; Fahrräder sollten im Ständer fest stehen bleiben, ohne wegzurollen; es sollte genug Abstand zu den anderen geparkten Fahrrädern geben; es sollte leicht möglich sein, den Rahmen des Fahrrads und ein Rad mit einem kurzen Schloss zu sichern.
Die modernen Fahrradständer erfüllen in der Regel all diese Voraussetzungen.
Zum einen sieht man häufig so genannte Anlehn- Absperrbügel. Dabei handelt es sich um stabile Metallbügel, die verschiedene Formen (eckig, halbrund, gebogen) haben können. Die Fahrräder werden an diesen Anlehnbügel angelehnt und mit einem Schloss gesichert. Wenn genügend Platz vorhanden ist, besteht die Möglichkeit, so viele Anlehnbügel, wie gewünscht, in einer Reihe zu installieren. Es ist auch möglich, diese Anlehn- Absperrbügel zu überdachen, um den Fahrradfahrern mehr Komfort zu bieten.
Bei den Bügelparkern handelt es sich um ein System aus Edelstahl, bei dem die Fahrräder entweder nur von einer Seite oder sich gegenüberstehend, Platz sparend abwechselnd mal hoch und mal tief eingestellt werden. Dieses System findet man häufig vor Supermärkten und Einkaufszentren. Es gibt diese Abstellmöglichkeit auch als Bogenparker. Wie der Name schon sagt, werden die Fahrräder dann ich Edelstahl-Bögen abgestellt.
Gerade vor Ladenlokalen bieten sich natürlich Fahrradständer mit Werbeflächen an, so genannte Werbefahrradständer auf denen der Geschäftsinhaber Reklame für sein Geschäft machen kann. Der Kunde sieht dann sofort, dass er sein Fahrrad vor diesem Geschäft bequem und sicher abstellen kann.
Wenn nur einzelne Fahrräder abgestellt werden sollen, sind Einzelparker ideal. Dabei handelt es sich um ein stabiles Metallrohr, etwa halb so hoch wie das Fahrrad, mit einem Bogen vorne. Das Fahrrad wird mit dem Vorderrad in den Bogen hinein geschoben und kann an das Rohr angelehnt werden. Dadurch kann das Fahrrad sowohl am Rahmen als auch am Rad mit einem Schloss gesichert werden.
Wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht, bietet sich ein System zum Schräghoch-Parken an. Wie der Name schon sagt, werden die Fahrräder fast senkrecht eingeparkt. Dies setzt aber einigen Kraftaufwand seitens des Fahrers voraus und ist darum nicht für stark frequentierte Abstallplätze geeignet.
Wenn die Fahrräder besonders sicher und geschützt abgestellt werden sollen, gibt es auch noch Fahrradgaragen. Der Fahrradfahrer kann so eine Fahrradgarage mieten und erhält dann für die Dauer des Mietverhältnisses einen Schlüssel für die Box.